Österreichischer Hersteller der „Carlidooskope“-Didgeridoos
Carl Jungwirth – wer ist er?
Mein Name ist Carl Jungwirth, ich lebe in Österreich. Ich fertige hauptsächlich hochwertige Didgeridoos in Konzertqualität. Der Name „Carlidooskope“ leitet sich vom Kaleidoskop ab (sinngemäß „schöne Bilder schauen“) und setzt sich aus meinem Spitznamen Carli, dem Didgeridoo und dem Teleskop als Schiebemechanismus (Slide) zusammen. Die Carlidooskope werden mit Spezialwerkzeugen aus heimischen Harthölzern gefertigt, aus einem einzigen, ganzen Stamm, ohne dass der Korpus des Didgeridoos aufgeschnitten wird.
Mein erstes Blasinstrument war ein Gartenschlauch, den ich als Horn benutzte. Mit 10 Jahren lernte ich Trompete, und mit 16 kaufte ich mein erstes Didgeridoo. Der archaische, nuancenreiche Klang des Didgeridoos hat mich sofort fasziniert.
Wie fertigt Carl seine Didgs?
Für meine Didgeridoos in Konzertqualität verwende ich hauptsächlich heimische Harthölzer mit einem Durchmesser zwischen 20 und 30 cm (Apfel, Birne, Nussbaum, Ahorn, Kirsche …). Nur wenige andere Edelhölzer werden zur Verzierung der Schallöffnung oder des Slide-Verbindungssystems eingesetzt. Das Didgeridoo wird von Hand mit Spezialwerkzeugen gefertigt (aus einem einzigen, ganzen Stamm, ohne dass der Korpus aufgeschnitten oder gedrechselt wird), bis eine Wandstärke von 5–8 mm erreicht ist. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Das Holz wird innen und außen mit einem speziellen Lack auf Ölbasis in mehreren Schichten versiegelt und auf Hochglanz poliert. Für das Slide-System verwende ich Messing für die Einsätze, da dieses Metall im Instrumentenbau weit verbreitet ist und bessere Klangeigenschaften besitzt als andere. Die Rohre werden von Hand poliert und angepasst. Die Mundstücke werden aus Bronze und Edelstahl gefertigt und ebenfalls von Hand geformt.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |



